VINZENTINISCHER KALENDER:
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Hier finden Sie Fest- und Feiertage der Vinzentinischen Familie, |
| Jnner - In Gottes Namen | ||
| 01.01. | Priesterweihe des seligen Ghebre Michael durch Bischof Justinus de Jacobis im Jahr 1851 | Suche nur Gott in all deinem Tun und zweifle dann nicht: Er wird es recht machen. |
| 02.01. | Wir gehren Gott und seiner Vorsehung und sind bereit, auf Seine Weisungen einzugehen, sobald wir sie erkannt haben. | |
| 03.01. | In der Tat: Gott hat in Seiner Weisheit die Dinge der Welt geordnet: dem Tag folgt die Nacht, der Freude die Traurigkeit, dem Beifall der Widerspruch, damit unser Geist einzig an Gott sich hlt, der ber diesen Wechselfllen steht. | |
| 04.01. | Gedenktag der heiligen Elisabeth Seton
(Todestag in Emmitsburg, Maryland, USA im Jahr 1821)
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Siehst du nicht, dass die Vorsehung so fr dich sorgt, als beschftige sie sich ausschlielich in einer ganz besonderen Weise mit dir? |
| 05.01. | Geburtstag des heiligen Gabriel Perboyre in Montgesty (Frankreich) im Jahr 1802 | Gottes Dinge geschehen von selbst. Die Weisheit besteht darin, der Vorsehung Schritt auf Schritt zu folgen. |
| 06.01. | Um bei Gott eintreten zu knnen, muss man aus sich hinausgehen. | |
| 07.01. | Bischofsweihe des heiligen Justinus de Jacobis in Massawa (Eritrea) im Jahr 1849 | Was sich ohne unser Zutun und Wnschen ereignet, zeigt am besten Gottes Willen an. |
| 08.01. | Die Kinder unseres Herren wandeln in kindlichem Vertrauen auf Seinen Wegen. Sie setzen ihre Hoffnung auf Ihn. Wenn sie fallen, hebt Er sie wieder auf; und wenn sie anstatt stehen zu bleiben und ber den Stein zu fluchen, ber den sie gestrauchelt sind, sich wegen ihres Falles demtigen, lsst Er sie mit groen Schritten in Seiner Liebe fortschreiten. | |
| 09.01. | Richte dein Auge zuerst auf dein eigenes Elend, dann aber blick auf zur Barmherzigkeit Gottes und verweile mehr bei Seiner Vollkommenheit als bei deiner Unwrdigkeit. | |
| 10.01. | Welch ein Glck, nur zu wollen, was Gott will; nichts zu tun, als wozu die Vorsehung die Gelegenheit bietet, und nichts zu haben, als was Gott uns durch Seine Vorsehung gegeben hat. | |
| 11.01. | Wenn wir auf Menschen uns sttzten, auf Begabung und Glck - dann wird Gott uns verlassen. | |
| 12.01. | Bulle Salvatoris Nostri von Papst Urban VII aus dem Jahr 1632 ber die Errichtung der Kongregation der Mission | berlassen wir uns der gttlichen Vorsehung; sie wei genau DAS herbeizufhren, was wir brauchen. |
| 13.01. | Vorsicht ist gut, wenn sie der gttlichen Vorsehung unterworfen bleibt; aber sie ist bertrieben, wenn man mit bermiger ngstlichkeit etwas Unangenehmes zu vermeiden sucht. | |
| 14.01. | Heiligsprechung der seligen Johanna Antide Thouret im Jahr 1934 | Eine Lebenslage fliehen, in die uns Gott hineinstellt, heit sein Glck fliehen. |
| 15.01. | Der Teufel kann wohl bellen und Lrm machen, aber nie kann er uns beien und schaden, wenn wir es nicht wollen. | |
| 16.01. | Gott verfehlt nie, uns zu helfen, wenn die Zeit da ist und wenn wir von unserer Seite aus alles getan haben, was wir konnten. | |
| 17.01. | Selten wirkt man etwas Gutes ohne Anstrengung. | |
| 18.01. | Approbation der Tchter der christlichen Liebe (Barmherzigen Schwestern) durch den Erzbischof von Paris, Kardinal de Retz, im Jahr 1655 | Wenn nur Gott gedient und verherrlicht wird, dann soll uns das Gerede und Getue der Menschen nicht kmmern. |
| 19.01. | Halten wir es mit Gott, dann hlt Er es mit uns --- und mit Ihm besitzen wir alles. | |
| 20.01. | Was wrde aus uns, wenn Du uns den Geist Deines Erbarmen nhmest! | |
| 21.01. | Niemals beruft Gott zu einer Stellung, zu der Er nicht die Fhigkeiten gab oder geben wird. | |
| 22.01. | Welch ein Glck ist es, an DEM Platz auszuharren, an den Gott uns gestellt hat! - Welch ein Unglck, sich dort festzusetzen, wohin Gott uns nicht gerufen hat! | |
| 23.01. | Wer sein Hoffen auf Gott gesetzt hat, der soll sicher sein: auch wenn die ganze Welt gegen ihn steht, wird ihm nur das widerfahren, was Gott gefllt. | |
| 24.01. | NUR GOTT ALLEIN schulden wir Ruhm. Tun wir etwas NUR, um es Ihm zu geben, und treten wir auf menschliche Achtung und eigenes Interesse! | |
| 25.01. | Grndungstag der Lazaristen, Missionspredigt des Heiligen Vinzenz am Fest Pauli Bekehrung 1617 in Folleville (Frankreich) | Gott befiehlt blo, die Netze auszuwerfen, nicht aber Fische zu fangen, weil Er es ist, der sie ins Netz gehen lsst. |
| 26.01. | Auch wenn wir nicht zufrieden sind, so nimmt doch alles den besten Verlauf, sofern wir uns zu demtigen wissen und unser Vertrauen auf Gott verdoppeln | |
| 27.01. | Gott bedient sich jedes Menschen nach Seinem Wohlgefallen, eines bsen so wie eines anstndigen - sogar bis zu Wundertaten. | |
| 28.01. | Das ist ein wahrer, untrglicher Grundsatz, dass Gott frher oder spter immer diejenigen rechtfertigt, die sich selbst nicht zu rechtfertigen suchen. | |
| 29.01. | Da Gott sich mit unserem guten Willen und mit unserem ehrlichen Bemhen begngt, sollten WIR uns auch mit den Endergebnissen, die Er gibt, begngen. Dann wrde unser Handeln nie fruchtlos sein. | |
| 30.01. | Jene, die eine groe Liebe zu Gott haben, rhmen sich dessen nicht; im Gegenteil: sie frchten, KEINE Liebe zu haben. | |
| 31.01. | Will Gott sich einer Seele mitteilen, so tut Er es ohne Aufhebens, auf feine Art: ganz behutsam, mild, liebenswrdig. | |
| Februar - Bereit ist mein Herz | ||
| 01.02. | Gedenktag der seligen Marie - Anne Vaillot und Odilie Baumgarten, Jungfrauen und Mrtyrerinnen -Todestag in Angers (Frankreich) im Jahre 1794 | Das Kennzeichen wahrer Gotteskinder: immer bereit sein, auf die Absichten des liebenswrdigen Vaters einzugehen. |
| 02.02. | Was man aus LIEBE gibt, wird Gott selbst geben. Ist es nicht ein Glck ohnegleichen, Ihm geben zu drfen, was Ihm gehrt und was wir durch Seine Gte erhalten haben? | |
| 03.02. | Geburtstag des seligen Louis Joseph Francois in Busigny (Frankreich) im Jahr1751 | Lieber sterben als sagen: Ich bin nicht bereit fr Gott. |
| 04.02. | Es gengt nicht, zu tun, was Gott von uns verlangt, wenn wir es darber hinaus nicht um der Liebe Gottes willen tun. | |
| 05.02. | Hochzeit der heiligen Louise von Marillac mit Antoine LeGras in Paris im Jahr 1613 | Das verlangt Gott von uns: lebendiger Wille soll uns beseelen, dass nur Liebe zu Ihm all unser Tun bestimmt. |
| 06.02. | Mein Gott, ich bitte Dich nicht, einen Engel oder etwa einen Apostel aus mir zu machen. Was ich mir wnsche, ist nur: stets anpassungsfhig und bereit zu sein! | |
| 07.02. | Manche leben in Frieden, weil ihr Herz keinen Zwiespalt kennt und sie Gott alles gegeben haben; andere leben ruhelos, weil sie Gott zwar lieben wollen und doch nicht lassen knnen, andere Dinge auer Gott zu lieben. | |
| 08.02. | Welch ein Glck ist es fr den erbrmlichen Menschen, etwas tun zu knnen, was Gott wohlgefllig ist! | |
| 09.02. | Gott verlangt wohl, Ihn aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und aus ganzem Gemte zu lieben; aber Er verlangt nicht, dass das Herz und die Seele diese Liebe immer EMPFINDEN sollen. | |
| 10.02. | Proklamation der heiligen Louise von Marillac als Patronin der christlich sozialen Werke durch Papst Johannes XXIII im Jahr 1960 | Was Gott von uns fordert, ist dies: Festes Wollen und echte Bereitschaft, jede Chance zu nutzen, sich einzusetzen fr Ihn. |
| 11.02. | Willst du deine Arbeit so verrichten, wie Gott sie verlangt, dann verrichte sie aus LIEBE. | |
| 12.02. | Sei versichert: solange du deine Pflichten erfllst, liebst du Gott - und solltest du von dieser Liebe auch nichts "fhlen". | |
| 13.02. | Gott erhebt uns und lsst uns sinken; Er trstet uns und sucht uns mit Trbsal heim, je nachdem Er uns bereit sieht, aus dem einen oder anderen Nutzen zu ziehen. | |
| 14.02. | Todestag von Antoine Portail, erster Direktor der Tchter der christlichen Liebe und Mitarbeiter des heiligen Vinzenz, im Jahr 1660 | Die Liebe vermag sogar AUFERZWUNGENE Not in FREIWILLIGES Tragen und in Tugend zu verwandeln. |
| 15.02. | Wir haben keinen greren Feind als uns selbst. | |
| 16.02. | Fnf Feinde gilt es zu
bekmpfen: 1) Die Klugheit des Fleisches - DURCH EINFALT 2) die sucht, sich hervorzutun - DURCH DEMUT 3) das Verlangen, unseren Willen durchzusetzen - DURCH NACHGIEBIGKEIT; 4) das Streben nach selbstschtiger Freude - DURCH ABTTUNG 5) die Gefhllosigkeit im Dienste Gottes und des Nchsten - DURCH SEELENEIFER |
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| 17.02. | Wie viel verlieren wir durch unsere Gedankenlosigkeit, und wie sehr verringern wir den Wert unserer guten Werke, weil wir sie dem Herrn nicht aufopfern! | |
| 18.02. | Gedenktag des heiligen Franz Regis Clet, Priester, Chinamissionar und Mrtyrer in Outchangfou (China) im Jahre 1820 | Haben wir einmal den eigenen Willen abgelegt, dann sind wir sicher imstande, DEN WILLEN GOTTES zu tun, in dem Engel und Menschen ihr Glck finden. |
| 19.02.. | Seligsprechung von Marie - Anne Vaillot und Odilie Baumgarten im Jahre 1984 | Das Gute ist schlecht, wenn es DA ist, wo Gott es NICHT will. |
| 20.02. | Es gibt wenige, die nicht ihren vielgeliebten Isaak haben. Aber wir mssen uns von ihm losmachen; UNSER HERZ MUSS FREI WERDEN von jeder anderen Liebe als der gttlichen und von jedem anderen Willen als dem, zu gehorchen. | |
| 21.02. | Gott verlangt weder unser Wissen, noch unsere Werke, wenn Er nicht unser HERZ hat. | |
| 22.02. | Von einem Menschen, der keine Lust hat, sich mit Gott zu unterhalten, lassen sich keine groen Dinge erwarten. | |
| 23.02. | Das Gebet ist wie der SPIEGEL der Seele, in dem die Seele alle ihre Flecken und Hsslichkeiten entdeckt. | |
| 24.02. | Einer der wesentlichsten, wenn nicht sogar der wichtigste Teil des Gebetes ist: gute Entschlsse zu fassen. | |
| 25.02. | Nicht leichtfertig sollte man ber seine Entschlsse im Gebet hinweggehen, sondern sie immer wieder entfachen und sie fest einwurzeln lassen ins Herz. Darum ist es gut, klar ins Auge zu fassen: Schwierigkeiten, die sich ergeben knnen, aber auch Hilfen, die sich uns bieten knnen. | |
| 26.02. | berschwang ist niemals zu loben, vor allem nicht im Gebet. | |
| 27.02. | Alle unsere Handlungen sind das wert, was im Gebet in der Morgenfrhe sie wert sein lsst. | |
| 28.02. | Gebt mir einen Mann des Gebetes - und er ist fhig, alles zu tun. | |
| Mrz - Wer leidet -- versteht | ||
| 01.03. | Gerade dann, wenn in deinem Leben das Leid berwiegt, dann wird Gott durch dich allein Taten vollbringen, die alle Menschen zusammengenommen nicht zuwege bringen -- ohne Gott! | |
| 02.03. | Es muss
gesagt werden: Gott gefllt es, gerade dem Leiden zu schicken, der in der Liebe zu Ihm unerschtterlich fest steht. |
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| 03.03. | Tod des seligen Pierre-Ren Rogue in Vannes (Frankreich) im Jahre 1796 | Wren wir ohne Betrbnisse, wir mssten frchten, wir seien Gott nicht angenehm und nicht wert, fr Seine Liebe etwas zu leiden. |
| 04.03. | ||
| 05.03. | GEDULDIG LEIDEN UND SCHWEIGEN ist das beste Mittel, Tugenden zu erwerben und Gott zu verherrlichen. | |
| 06.03. | Was wir auch tun oder leiden: tun wir es nicht aus Liebe zu Gott, so taugt es zu nichts. | |
| 07.03. | Ist es nicht besser, einen Dmon im Leibe zu haben, als ohne Kreuz zu sein? Der Dmon wrde uns nicht schaden knnen, aber ohne ein Leid werden weder Seele noch Leib dem leidenden Christus gleichfrmig. Und gerade diese Gleichfrmigkeit ist das Kennzeichen unserer Erwhlung. | |
| 08.03. | Das
Gute ist nicht gut, wenn man es tut, ohne dabei ein Leid tragen
zu mssen ....
Leiden also muss man, wenn man Liebe bt; es ist sogar sehr zu frchten, dass das Gute, das man wirkt, ohne zu leiden, nicht ganz vollkommen ist. |
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| 09.03. | Unser
Grundsatz sei: Niemals erstaunt sein ber die Schwierigkeiten der Gegenwart, nicht mehr als ber einen vorbereilenden Wind! Ein wenig Geduld - und siehe: sie verschwinden! |
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| 10.03. | Ein fortwhrender Kampf ist unser Leben; die Ruhe wird geraubt dem, der sie zu besitzen meint; und wer sie sucht, treibt immer weiter von ihr. | |
| 11.03. | Heiligsprechung von Louise de Marillac im Jahre 1934 | Echte Bereitschaft zum Martyrium ist Gott genau so wertvoll wie tatschliches Geopfertwerden. |
| 12.03. | Verleumdungen und Verfolgungen sind Gnaden, mit denen Gott alle begnstigt, die ihm treu dienen. | |
| 13.03. | Wenn wir nicht einmal ein raues Wort oder einen scheelen Blick aushalten knnen, wie sollen wir da mit heiterem Gesicht und selbst mit Freude die Verleumdungen, Beschimpfungen und Demtigungen aufnehmen! | |
| 14.03. | Unser Weg zu Gott fhrt durch Verleumdung. Gott erweist uns Barmherzigkeit, wenn Er uns in Schmhung und ffentliche Verachtung fallen lsst. | |
| 15.03. | Fest der heiligen Louise de Marillac (Todestag in Paris im Jahre 1660) | Welche
Schwierigkeiten uns auch entgegenstehen: Es geht um den Ruhm des Ewigen Vaters, um das Lebendigwerden des Wortes und um die Passion des Sohnes. |
| 16.03. | Uns gengt: der Herr sieht uns und wei, dass wir aus Liebe zu ihm leiden. | |
| 17.03. | Seligsprechung von Elisabeth Ann Seton im Jahre 1963 | Die Krankheit ist der Prfstein des Glaubens. Hier leuchtet die Hoffnung strahlend auf. Die Liebe zu Gott und alle Tugenden finden hier in weitem Sinne Mglichkeit, sich als echt zu erweisen. |
| 18.03. | Die Krankheit lsst uns viel besser als die Gesundheit sehen: wer wir sind. | |
| 19.03. | Der Krankheit muss man zustimmen als einem gnzlich gottgewolltem Zustand. | |
| 20.03. | In der Krankheit lernt man kennen, was jeder in sich trgt und wer er wirklich ist. Hier liegt der Mastab, mit dem man ausloten und am sichersten erfahren kann, wo die Kraft eines jeden liegt -- ob er deren viel, wenig oder gar nichts besitzt. | |
| 21.03. | Mein Geheimnis gehrt mir; nmlich meine Leiden und kleinen Beschwerden. | |
| 22.03. | Wenn wir einige Zeit nach dem Wohlgefallen unseres Herrn und in Vereinigung mit Ihm gelitten haben, werden wir in drei Jahren mehr Gutes tun als sonst in dreiig Jahren. | |
| 23.03. | Gott legt in die Dinge, die an und fr sich schwer und unangenehme sind, eine gewisse unerklrliche Freude, wenn man sie aus Liebe zu ihm annimmt. | |
| 24.03. | Wie knnen nicht in bernatrlicher und christlicher Weise lieben, wenn wir uns nicht von uns selber losschlen. | |
| 25.03. | Wir mssen uns entschlieen, uns entweder in dieser Welt abzusterben oder in der anderen Welt zu leiden, um der gttlichen Gerechtigkeit fr unsere Snden genugzutun. | |
| 26.03. | Wir mssen uns abtten in allem, was uns ergtzt. | |
| 27.03. | Priesterweihe des heiligen Franz Regis Clet in Lyon (Frankreich) im Jahre 1773 | Wer die uere Abttung geringschtzt und meint, die innere sei viel vollkommener, der zeigt dadurch hinreichend, dass er berhaupt nicht abgettet ist, weder innerlich noch uerlich. |
| 28.03. | Die Abttung, aus Liebe zu Gott gebt, trgt mehr Freude als Beschwerde in sich. | |
| 29.03. | Hat man einmal an sich selbst Schwchen und Prfungen erlebt, dann hat man bei anderen ein feineres Gespr dafr. | |
| 30.03. | Wenn wir uns nach und nach, heute in dieser und morgen in jener Sache Verzicht auferlegen, so werden wir endlich doch einmal unsere bsen Neigungen durch ganz entgegengesetzte gute Gewohnheiten ersetzen. | |
| 31.03. | Seien
wir versichert: Das Tempo unseres Fortschrittes im christlichen Leben reichtet sich nach dem Tempo unseres Fortschrittes in der Tugend der Abttung. |
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| April - Im Geist unseres Herrn | ||
| 01.04. | Wissen wir nicht, um was wir Gott bitten sollen, so erbitten wir uns doch Seinen Geist; denn dieser gttliche Geist ist das Leben unserer Seele. | |
| 02.04. | UNSER HERR JESUS CHRISTUS ist wahrhaft Modell und unsichtbares Bild, nach dem wir das eigene Tun formen mssen. | |
| 03.04. | Dann ist der Mensch am reichsten, wenn er Jesus Christus hnlich ist. | |
| 04.04. | Die Vollkommenheit besteht nicht in der Vielfltigkeit der Dinge, die man verrichtet, sondern darin, dass man sie in dem Geiste verrichtet, in dem unser Herr die Seinigen verrichtete. | |
| 05.04. | Der Geist unseres Herrn gibt uns dieselbe Neigung zur Tugend wie die Natur zum Laster. | |
| 06.04. | Es gibt keine grere Liebe, als sich selbst fr das Heil der Seelen hinzugeben und sich wie Jesus Christus fr sie zu verzehren. | |
| 07.04. | Das ist nicht der Geist unsere Herrn, wenn man etwas tut. | |
| 08.04. | Wenn wir uns an die heiligen Grundstze Jesu Christi halten, dann bauen wir auf unzerstrbaren Fels und werden unaufhrlich von Kraft zu Kraft schreiben. | |
| 09.04. | Seien
wir versichert: Die Grundstze Jesu Christi und die Beispiele, die Er uns vorgelebt, fhren nie zu etwas Falschem und tragen Frchte zu ihrer Zeit. Alles andere jedoch ist hohl und misslingt, was nach entgegengesetzten Grundstzen geschieht. |
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| 10.04. | Eintritt der seligen Marie-Francoise Lanel in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern im Jahre 1764 | Christliche
Weisheit ist dies: Urteilen, sprechen und handeln wie die Ewige Weisheit geurteilt, gesprochen und gehandelt hat, als sie in Menschengewand bei uns war. |
| 11.04. | Glcklich zu preisen sind jene, die sich ohne Vorbehalt Gott hingeben, um das zu tun, was Christus tat, und jene Tugenden zu ben, die Christus bte: Armut, Gehorsam, Demut, Geduld, Seeleneifer. | |
| 12.04. | Stndig
in Gottes Gegenwart leben - das heit doch nichts anderes als: Seinen Willen erfllen. |
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| 13.04. | Unser Herr Jesus Christus gibt Engeln und Menschen wahre innere Leuchtkraft. Sind wir von Seiner Haltung erfllt, so bringt das auch andere hin zu Ihm. | |
| 14.04. | Das ist
unverbrchlicher Grundsatz: Wer vom Geist unseres Herrn beseelt ist, handelt milde und sanft. Unfreundlich und hart wird dagegen vorgehen, wen die Natur und der Bse Geist erfllen. |
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| 15.04. | Um in einer Lebensform immer weiter zu wachsen, mssen wir uns von ihrem Geist bedingungslos formen lassen, sonst ist alles verloren. | |
| 16.04. | Kann der Satan uns nicht direkt zum Bsen verfhren, dann sorgt er dafr, dass wir uns zu viel Arbeit vornehmen. So berlastet er uns immer mehr, bis wir erdrckt werden vom Gewicht unserer Geschftigkeit. | |
| 17.04. | Grndungsvertrag der Kongregation der Mission im Jahre 1625 | Mit guten Werken allein darf man sich nicht zufrieden geben. Man muss sie bereichern und veredeln durch ehrliche und heilige Absicht, einzig Gott zu gefallen und Ihm Ehre zu geben. |
| 18.04. | Gute Gedanken, die Gott uns schenkt, sind wie Reliquien: wir mssen sie sorgfltig sammeln und sie zur Tat werden lassen. | |
| 19.04. | Weder Philosophie noch Theologie noch Reden wirken in den Seelen. Jesus Christus muss sich um uns kmmern und wir uns um Ihn. | |
| 20.04. | Denk
daran: Dass wir in Jesus Christus durch den Tod Jesu Christi leben, dass wir in Jesus Christus fr das Leben Jesu Christi sterben mssen und dass unser Leben in Jesus Christus geborgen und erfllt von Jesus Christus sein muss - kurz: dass man, um wie Jesus Christus zu sterben, wie Jesus Christus leben muss. |
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| 21.04. | Eintritt der heiligen Katharina Labour in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern im Jahre 1830 | Bedenke es wohl: der Zustand des Leidens ist Gott wohlgefllig; denn Sein eigener Sohn hat Seine Lebenstaten durch das Leiden krnen wollen. |
| 22.04. | Geburt der seligen Marie-Madeleine Fontaine in Etrepagny (Frankreich) im Jahre 1723 | Sieh nicht darauf, was du selber bist, sondern erblick unseren Herrn bei dir und in dir, der bereit ist, Hand ans Werk zu legen, sobald du bei Ihm Hilfe gesucht hast, und du wirst sehen, dass alles gut wird. |
| 23.04. | Geburt
des seligen Frderic Ozanam in Mailand (Italien) im Jahre 1813. Grndung des Vinzenzvereins im Jahre 1833 |
Geht es darum, Gutes zu tun, so frage Jesus Christus: "Herr, wenn du an meiner Stelle stndest, was wrdest Du jetzt tun?" |
| 24.04. | Geburt
des heiligen Vinzenz von Paul in Pouy (Gascone, Frankreich) im Jahre
1581. 1626: Zulassung der Kongregation der Mission durch den Erzbischof on Paris, Jean-Francois de Gondy |
Mache nur Fortschritte in der Schule unseres Herrn, und Er wird dir bessere Erkenntnisse geben als alle Bcher. |
| 25.04. | Gedenktag der bertragung der Reliquien des heiligen Vinzenz | In dem Mae, in dem wir Gott ehrfrchtig achten, werden wir Ihn auch lieben. |
| 26.04. | ALLES MIT LIEBE TUN, das heit: alles in Gott tun; denn Gott ist Liebe! | |
| 27.04. | Wir sind keine wahren Christen, wenn wir nicht den Spott, mit dem man uns berhuft, umarmen und herzlich lieben. | |
| 28.04. | Unser Herr hat gewissermaen das menschliche Elend geadelt und geheiligt, indem Er sich allem unterwarf, auer der Unwissenheit und der Snde. | |
| 29.04. | Nach der Welt leben heit: als Feind Gottes leben. | |
| 30.04. | EHER STRZT DER HIMMEL EIN, als dass die Lehre Jesu Christi trgt. | |
| Mai - Selig sind, die Erbarmen ben: | ||
| 01.05. | SELIG JENE, die den kurzen Augenblick unseres Lebens nutzen, um Erbarmen zu ben! | |
| 02.05. | Geburt der heiligen Kaharina Labour in Fein-les-Moutiers (Frankreich) im Jahre 1806 | Die erbarmende Liebe ist das Siegel unserer wahren Vorbestimmung; denn sie zeigt, dass wir wahre Jnger Christi sind. |
| 03.05. | Die erbarmende Liebe muss man allen Reichtmern der Welt vorziehen; unendlich kostbarer als unser Leben ist sie, denn sie hat den Sohn Gottes getrieben, ein armes Leben zu fhren und am Kreuze zu sterben. | |
| 04.05. | Keinen besseren Gebrauch kann man von den Erdengtern machen, als sie in den Dienst erbarmender Liebe zu stellen. Dadurch kommen sie gleichsam wieder in Gottes Hand zurck, der ihr Anfang und ihr Ziel ist. | |
| 05.05. | Der Mensch soll sich freuen, dass er erbarmende Liebe ben darf. | |
| 06.05. | Ganz in Gottes Gegenwart leben ist gut; aber noch besser ists, Gottes Willen zu tun, denn das umschliet auch den Mitmenschen. | |
| 07.05. | Liebe im Herzen zu haben und auf der Zunge - das gengt nicht. Sie muss in Taten bergehen. Erst dann ist sie vollkommen und bringt Frucht hervor, wenn sie auch in den Herzen derer, die sie liebt, Liebe weckt. | |
| 08.05. | Wir sind dazu bestellt, die Seelen mit Gott zu vershnen und die Menschen untereinander. | |
| 09.05. | Seligsprechung von Louise de Marillac im Jahre 1920 | Selig jene, die einzig darum auf dieser Erde weilen, um aus ihr die Seelen zu Gott emporzuheben. |
| 10.05. | Seligspreichung von Pierre-Ren Rogue im Jahre 1934 | Nicht zu bezweifeln ist dies: Je mehr wir an der eigenen Vervollkommnung arbeiten, umso besser sind wir fhig, dem Nchsten gut zu sein. |
| 11.05. | Alles, was in einem Menschen liebevoll ist, atmet und predigt Liebe. | |
| 12.05. | WER DIE LIEBE HAT, tut jedem Gutes: so wie er wnscht, dass es ihm geschehe. Darin besteht das Wesen der Liebe. | |
| 13.05. | Geburt der seligen Marie-Anne Vaillot in Fontainebleau (Frankreich) im Jahr 1736 | Kann ich mir das Zeugnis geben, dass ich meinem Nchsten das tue, was ich von ihm wnsche? |
| 14.05. | So gut und wnschenswert die inneren Akte der Liebe zu Gott, des Wohlgefallens und der Bereitwilligkeit auch sein mgen - sie sind dennoch verdchtig, wenn einer nie darber hinaus zur Ausbung ttiger Liebe gelangt. | |
| 15.05. | Sprechen
wir tglich: Ich will gtig, demtig und schlicht sein! |
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| 16.05. | 1642: Approbierung der Bulle Salvatoris Nostri des Papstes Urban VIII. aus dem Jahre 1632 ber die Errichtung der Kongregation der Mission durch den Knig von Frankreich | Strebe danach, dass alles, was du sagst, von Herzen kommt! |
| 17.05. | Niemand ist ausdauernder und fester im Guten als der Milde und Sanftmtige. | |
| 18.05. | In der Milde liegt eine Kraft, die Menschen fr Gott zu gewinnen. | |
| 19.05. | Freundlichkeit lst Schwierigkeiten. | |
| 20.05. | Manchmal gengt schon ein gtiges Wort, um einen Verhrteten zu wandeln, whrend ein rohes Wort imstande ist, die Seele zu verwsten und eine Bitterkeit hervorzurufen, die ihr sehr schaden kann. | |
| 21.05. | Je mehr sich jemand um Demut mht, umso mehr wird er erbarmende Liebe ben. | |
| 22.05. | Einen Menschen, der sich demtigt, muss man einfach lieben. | |
| 23.05. | Fest der heiligen Jeanne Antide Thouret, Grnderin der Schwestern der Caritas; ihre Seligsprechung im Jahre 1926 | Unsere herzliche Liebe zueinander sollen wir auch zu erkennen geben. |
| 24.05. | Erbarmende Liebe gewinnt die Welt. | |
| 25.05. | Wenn nur Gottes Werk getan wird - es ist gleichgltig durch wen! | |
| 26.05. | Es ist nicht genug, das Kleid einer Barmherzigen Schwester zu tragen, wenn man nicht das innere Kleid der christlichen Liebe hat. | |
| 27.05. | Seligsprechung von Franz Regis Clet im Jahre 1900 | Wenn Gott es zuliee, dass wir gezwungen wren, als Hilfspriester ber die Drfer zu gehen, um nur das Notwendigste zum Leben zu haben, oder dass wir sogar um Brot betteln oder uns, zerlumpt und vor Klte erstarrt, hinter einer Hecke zum Schlafen hinlegen mssten, dann kme einer fragte: "Armer Missionspriester, was hat dich in diese uerste Notlage gebracht?" - welch ein Glck, dann antworten zu knnen: "Die erbarmende Liebe!" |
| 28.05. | Seligsprechung von Katharina Labour im Jahre 1933 | Wir haben Gott zu danken und zu preisen, wenn wir in Bedrngnis leiden mssen wegen unserer erbarmenden Liebe. |
| 29.05. | Um eines Menschen willen, der sein Leben aus Liebe gegeben, lsst Gottes Gte viele neue geboren werden, die das Gute tun, das er nicht mehr tun konnte. | |
| 30.05. | Eifer, der aus dem umfriedeten Raum der Nchstenliebe heraustritt, ist kein Eifer mehr, sondern selbstschtiger Fanatismus. | |
| 31.05. | Wahrhaft kniglich ist es, erbarmende Liebe zu ben. | |
| Juni - Ohne die Demut - nichts: | ||
| 01.06. | DIE DEMUT, die Christus uns so oft in Wort und Beispiel empfiehlt, ist das Fundament der gesamten Vollkommenheit im Sinne des Evangeliums. Sie ist die Klammer, die das ganze geistliche Leben zusammenhlt. | |
| 02.06. | Heiligsprechung von Johann Gabriel Perboyre im Jahre 1996 | Wenn das Herz leer ist von sich selbst, dann wird Gott es fllen. Es ist die Demut, die Ihn anzieht, dass Er darin wohnen und handeln will. |
| 03.06. | Die Demut fhrt der Seele andere Tugenden zu. | |
| 04.06. | Wren wir wie die Engel und htten wir auch alle anderen Tugenden - es ist vorbei damit, sobald wir die Demut verlieren. | |
| 05.06. | Gott sieht nicht auf die uere Pracht; Er findet Seine Freude nicht in den Palsten der Frsten, sondern in einer demtigen Seele, die weltliche Weisheit gering achtet und sich von IHM allein unterweisen lsst. | |
| 06.06. | 1668: Gutheiung der Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern durch Papst Clement IX | Gott lsst am Menschen Schwchen zu, damit sie wie Asche seine Tugend verdecken und dadurch bewirken, dass er angesichts seiner Schwche demtig wird. |
| 07.06. | Die Demut besteht darin, sich vor Gott zu vernichten, sich gleichsam zu zerstren, um Gott im Herzen Raum zu geben. | |
| 08.06. | Das sind die drei Merkmale der Demut: seine eigene Niedrigkeit lieben; sich als den Geringsten von allen betrachten; das Lob der Menschen fliehen. | |
| 09.06. | Kstliche Freude und tiefe Zufriedenheit findet Gott darin, mit demtigen und arglosen Menschen Freundschaft zu pflegen, wenn sie sich stndig bewusst bleiben, wie gering sie eigentlich sind. | |
| 10.06. | Wie liebevoll ein Mensch auch scheint - er hat keine Liebe, wenn er nicht demtig ist. | |
| 11.06. | Geburt des seligen Pierre-Ren Rogue in Vannes (Frankreich) im Jahre 1758 | Die Demut erzeugt die Liebe; die Demut bewahrt die Liebe. |
| 12.06. | Priesterweihe von Justinus de Jacobis in Brindisi (Italien) im Jahre 1824 | Niemals sind wir fhig, Gottes Werke zu tun, wenn wir nicht tiefgegrndet sind in der Demut und voll Misstrauen gegen uns selbst. |
| 13.06. | Seligsprechung von Marie-Madeleine Fontaine und ihrer Gefhrtinnen (Marie-Francoise Lanel, Thrse-Madeleine Fantou und Jeanne Gerard) im Jahre 1920 | Wenn das Verlangen nach Verdemtigung in uns wach wird, dann pflanzt uns Gott diese Tugend ein und lsst sie wachsen durch praktische Verwirklichung. |
| 14.06. | Aus dem Snder wird ein Gottes-Wohlgeflliger, sobald er sich demtigt. --- Wren wir auch Verbrecher --- wenn wir zur Demut unsere Zuflucht nehmen, verwandelt sie uns in Gerechte. | |
| 15.06. | Ich fand niemals ein anderes oder geeigneteres Mittel zur Verwirklichung und Bewahrung der Einheit und Liebe mit Gott und dem Nchsten als die heilige Demut. Sie kommt an erster, zweiter, dritter, vierter und schlielich an letzter Stelle. | |
| 16.06. | Heiligsprechung von Vinzenz von Paul im Jahre 1737 | Bemhen wir uns um eine demtige Gesinnung, aus der heraus wir die Handlungsweise unseres Nchsten im guten Sinne deuten und ihn in seinen kleinen Schwchen ertragen. |
| 17.06. | Die Demut ist die Feindin aller Sonderlichkeiten. | |
| 18.06. | Die Demut ist ein ausgezeichnetes Mittel, um Reinheit zu erkmpfen und zu bewahren. | |
| 19.06. | Der Gehorsam ist ein Kind der Demut. | |
| 20.06. | Gottes Gte fordert von uns, dass wir nie und nirgendwo Gutes tun, um dadurch bedeutend zu wirken. | |
| 21.06. | Es wre besser, an Hnden und Fen gebunden auf glhende Kohlen geworfen zu werden, als etwas zu tun, um den Menschen zu gefallen. | |
| 22.06. | Besser und tugendhafter sein wollen als andere, ist gut; aber fr besser und tugendhafter gelten wollen, das ist Stolz. | |
| 23.06. | Eheschlieung des seligen Frdric Ozanam mit Amlie Soulacroix in Lyon im Jahre 1841 | Der Stolz ist umso gefhrlicher, weil wir uns ihm fast nie anders als unter dem Schein des Guten hingeben. |
| 24.06. | Man muss immer mit seinem Urteil zurckhalten! | |
| 25.06. | Seligsprechung von Justinus de Jacobis im Jahre 1939 | Wenn wir den Teufel durch Stolz und Eigendnkel berwinden wollen, so werden wir ihn nie besiegen, denn er hat mehr Stolz und Eigendnkel als wir; aber wenn wir gegen ihn mit Demut vorgehen, werden wir ihn besiegen, denn diese Tugend besitzt er gar nicht. |
| 26.06. | Fest der seligen Marie-Madeleine Fontaine und ihrer Gefhrtinnen (Marie-Francoise Lanel, Thrse-Madeleine Fantou und Jeanne Gerard), Jungfrauen und Mrtyrerinnen (Todestag im Jahre 1794) | Wenn ich alle Tugenden htte --- ohne die Demut habe ich nichts als Snde. |
| 27.06. | Wer sich ber andere erheben mchte, der wird bald erfahren: unser Herr wird ihn darob so traurig machen, dass ihn die ganze Welt anekelt. | |
| 28.06. | Machen
wir uns selbst den Prozess: Jeder erforsche ehrlich sein Elend: die Schwchen seiner Natur, die Unordnung seiner Leidenschaften, seine Neigungen zum Bsen, seine Untreue und seinen Undank gegen Gott, sein schlechtes Betragen gegen den Nchsten -- und er wird in sich mehr Bosheit und Grnde zur Verdemtigung finden als an allen anderen Menschen; und dann sage er frisch heraus: Ich bin der grte Snder und der unertrglichste der Menschen. |
|
| 29.06. | ES GIBT
NICHTS, was uns nher gehen muss, als Gottes Ehre und Wille; nichts
Zarteres als der Gedanken an Seine Gte und Sein Wohlgefallen; nichts
Strkeres als das Wort: Fr einen Gott, der mich liebt, will ich mich demtigen, will ich meine Verachtung verlieren. |
|
| 30.06. | Wenn uns das mglich wre: die Demut als unser Merkmal anzunehmen, sodass man uns unter den Christen viel mehr durch diese Tugend als durch unseren Namen unterschiede! Wenn man uns fragt: Wer da? - so sei "Die Demut" unser Losungswort. | |
| Juli - Gtige Ehrfurcht gewinnt: | ||
| 01.07. | UNSER
HERR nahm den letzten Platz ein; tun wir ebenso! Er kam, um den Menschen
Seine erbarmende Liebe zu knden; Er kam ihnen zuvor mit seinem Segen. So mssen auch wir unseren Mitmenschen mit zuvorkommender Herzensgte begegnen, nicht aufdringlich und schwatzhaft, sondern hflich und wohlwollend. |
|
| 02.07. | HOCHACHTUNG bewegt den Willen zur Liebe. Sie erweckt jene Ehrerbietung und Zuneigung, die man dem Mitmenschen schuldet, und gibt sich kund in allem, was man spricht und tut. | |
| 03.07. | Wenn wir einander begegnen, so ist es gut, uns an die Gegenwart unserer heiligen Schutzengel zu erinnern, die aus Ehrfurcht gegen Gott auch uns ehren und uns mit Freuden ihre Dienste erweisen. | |
| 04.07. | Hochachtung ohne Herzlichkeit ist unecht. Ebenso wre die Herzlichkeit ohne Hochachtung kraftlos; es wrde zu einer wenig angemessenen Vertraulichkeit fhren, die Herzlichkeit verwssern und launischen Wechseln unterwerfen. | |
| 05.07. | In tiefer Achtung sollen wir einander begegnen. Wer sich abzuschlieen scheint und den groen und khlen Herrn markiert, dem verschlieen sich die Herzen, die sonst sich ffnen wrden. | |
| 06.07. | Taufe von Marguerite Naseau, Vorluferin der ersten Barmherzigen Schwestern | Solange herzliche Hochachtung unter euch herrscht, ist euer Haus ein Paradies. Lasst ihr es daran fehlen und kommt ihr euch nicht gegenseitig in Liebe zuvor, wird euer Haus wie eine kleine Hlle sein. |
| 07.07. | Die Ehrerbietung, die man sich gegenseitig bezeigt, muss aus dem Herzen kommen, weil ja das Herz ihre Quelle sein muss. Nur die Hochachtung, die aus dem Herzen kommt, erzeugt die wahre Ehrerbietung, und aus ihr entspringt die Herzensgte. | |
| 08.07. | Das Feuer leuchtet und erwrmt; so ist es auch der Liebe eigen, das Herz mit Licht zu berfluten und es mit echter Lebenswrme gnzlich zu fllen, die jedem Menschen zugetan ist in brderlicher Achtung. Da bleibt kein Raum mehr fr berhebliches Gebaren, hinterhltiges Reden und fr Krnkung. | |
| 09.07. | Eintritt der seligen Marie Madeleine Fontaine in die Genossenschaft der Tchter der christlichen Liebe im Jahr 1748 | Wer seinen Mitmenschen hochachtet und ihm sehr gewogen ist, wird der wohl schlecht von ihm reden knnen? |
| 10.07. | Man ttet jemand, wenn man ihm seine Ehre raubt. | |
| 11.07. | Hast du jemand gekrnkt und ist dies sogar ein Gewohnheitsfehler geworden, so lege dir dafr eine Bue auf; du wirst sehen, dass du bald demtig, ehrfrchtig, sanft, fgsam und liebevoll sein wirst. | |
| 12.07. | Sprechen
wir so zu Christus: Herr, von nun an will ich bei niemand nach Fehlern forschen, es sei denn bei mir selbst. Erflle mich so mit Deinem leuchtenden Beispiel, dass ich alle Menschen in mein Herz einschliee und sie in Deiner Kraft so nehme, wie sie sind. |
|
| 13.07. | Geburtstag des seligen Jean Henri Gruyer im Jahr 1734, Todestag des seligen Michael Ghebre im Jahr 1855 | UNSER HERR musste denen mit Seiner Liebe entgegenkommen, die an Ihn glauben sollten. Wir knnen tun, was wir wollen: keiner wird uns je glauben, wenn wir denen nicht Mitleid und Liebe bezeigen, die uns nach unserem Willen glauben sollen. |
| 14.07. | Liebenswrdiges Wesen und hfliche Geflligkeit sollen aus uns sprechen, damit wir niemand abstoen. | |
| 15.07. | Versuche dem anderen herzliche Hochachtung zu zeigen durch ein frohes Gesicht. Du fragst: Wie soll man aber mit lchelndem Gesicht auftreten, wenn das Herz traurig ist? --- Es ist unwesentlich, ob dein Herz froh ist oder nicht. Das ist durchaus keine Heuchelei; denn die Liebe beruht im Willen. | |
| 16.07. | Gewhne dich daran, Dinge und Menschen immer und in jedem Falle nach ihrer guten Seite hin zu beurteilen! | |
| 17.07. | Ein vortreffliches Mittel, nicht gegen die herzliche Ehrfurcht zu fehlen, besteht darin, immer gering von sich und nur gut von anderen zu denken. | |
| 18.07. | Erste Erscheinung unserer lieben Frau von der Wunderbaren Medaille an Katharina Labour in Paris im Jahr 1830 | DAS IST
UNSERE AUFGABE: Hier (in Europa) die Stellung der Kirche und die Interessen Jesu Christi mutvoll zu verteidigen und gleichzeitig unaufhrlich uns zu mhen. Ihm Neuland zu gewinnen und Seinen Namen den entferntesten Vlkerschaften bekannt zu machen. |
| 19.07. | Unser
Grundsatz: Nichts verlangen - nichts abschlagen! |
|
| 20.07. | Freundlichkeit und Milde ffnen die Herzen. | |
| 21.07. | Nie glaubt man einem Menschen, weil er klug ist, sondern weil man ihn schtzt und liebt. | |
| 22.07. | Da alle Menschen Fehler haben, bedrfen alle der Nachsicht. | |
| 23.07. | Approbation des Festes Unserer Lieben Frau von der Wunderbaren Medaille im Jahr 1894 durch Papst Leo XIII | Nimm
alles gut auf! Wer wahrhaft liebt, wird nicht so leicht durch ein Wort beleidigt. |
| 24.07. | Es ist eine unglckselige Anhnglichkeit an den Eigensinn, wenn man nur das gelten lassen will, was man nach seinem eignen Urteil fr richtig hlt, und wenn man alle Ratschlge der anderen verachtet. | |
| 25.07. | Achte die Meinung der anderen und richte dich soviel wie mglich danach. Es ist ein Zeichen der Ehrfurcht und eine bung in Demut. | |
| 26.07. | Wenn wir einer anderen Meinung sind als derjenigen, die ausgesprochen wird, so sagen wir entweder kein Wort oder sagen die Dinge einfach, wie wir sie sehen, ohne den Sinn zu tadeln, den andere ihnen geben, oder die Weise, in der sie sie mitteilen. Legen wir alles zum Guten aus! So ist die Liebe gtig. | |
| 27.07. | Heiligsprechung der seligen Katharina Labour im Jahr 1947 | Du wirst mehr Trost und Frieden empfinden, wenn du nachgibst, als wenn du nach deiner eigenen Meinung handelst. |
| 28.07. | Freuen wir uns, wenn dem anderen etwas gelingt und wenn er uns an Ehre und Ansehen, an Talenten, Gnaden und Tugenden bertrifft. | |
| 29.07. | Geburtstag der seligen Therese Madeleine Fantou in Miniac Morvan (Frankreich) im Jahr 1747 | Wer vom Neide beherrscht wird, trgt eine Schlange in seiner Seele herum. |
| 30.07. | Gedenktag des heiligen
Bischofs Justinus de Jacobis, Todestag im Jahr 1860
|
Der Neid ist der Liebe so sehr entgegen wie das Wasser dem Feuer. So wie das Wasser das Feuer auslscht, so erlischt und erstirbt die Liebe durch den Neid. |
| 31.07. | DER GUTE RUF wird nur in der praktischen bung der Tugend, nicht aber durch menschliche Kunstgriffe bewahrt. Tun wir voll und ganz unsere Pflicht, gehen wir den geraden Weg zu Gott. Arbeiten wir daran, demtig, geduldig, liebend zu sein. Es ist das einzige Mittel, uns Achtung zu verschaffen, die wir verlieren, wenn wir sie auf anderen Wegen suchen. | |
| August - Im Innern stark: | ||
| 01.08. | Leg
immer den Schmuck dieser drei kostbaren Edelsteine an: der Einfalt, der Demut und der Liebe. |
|
| 02.08. | Herrscht Einfalt in der Seele, so erfreut sich Gott an ihr. | |
| 03.08. | Die Einfalt leidet nicht, dass man eine Sache vorgibt und eine andere im Auge hat. | |
| 04.08. | Eintritt der seligen Odile Baumgarten in die Genossenschaf der Tchter der christlichen Liebe im Jahr 1775 | Man muss eine groe Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten. |
| 05.08. | Aus unseren Worten erkennt man unser Herz. | |
| 06.08. | Die Bescheidenheit ist eine Predigt, die wirksamer ist als Worte. | |
| 07.08. | SANFTMUT und DEMUT sind zwei liebliche Schwestern, die gut zusammen passen; gleich wie EINFALT UND KLUGHEIT knnen sie nicht getrennt werden. | |
| 08.08. | Vermeide es, soweit es dir mglich ist, etwas zu scheinen! Tue nie etwas um menschlicher Hochachtung willen! | |
| 09.08. | Bewahre das Misstrauen gegen dich selbst -- und du wirst die Bescheidenheit bewahren! | |
| 10.08. | WAHRHEIT und DEMUT vertragen sich gut miteinander. | |
| 11.08. | Sich gern auf seine Fehler aufmerksam machen zu lassen: das ist der Schlssel zum geistlichen Leben. | |
| 12.08. | Geburtstag der heiligen
Louise von Marillac, Mitbegrnderin
der Tchter der christlichen Liebe, im Jahr 1591
Breve Alias Nos des Papstes Alecander VII im Jahre 1659 ber das Armutsgelbde in der Kongregation der Mission |
Es ist keine Heuchelei, sondern christliche Klugheit, den anderen nicht merken zu lassen, welche Wunde er unserem Herzen durch Worte oder auf andere Art geschlagen hat. Zeige immer ein freundliches Gesicht und verkehre mit ihm in aller Gte und Sanftmut. |
| 13.08. | Seligsprechung von Vinzenz von Paul im Jahr 1729 | Freundlichkeit ist die Seele einer guten Unterhaltung; sie macht das Gesprch nicht nur ntzlich, sondern vor allem angenehm. |
| 14.08. | Wenn man einen Menschen nicht mit Sanftmut und Geduld, gewinnen kann, so wird er sich schwerlich bessern. | |
| 15.08. | Rufen wir die allerseligste Jungfrau Maria an; sie hat besser als irgend jemand die Grundstze Jesu Christi in ihrem Wesen erkannt und vorgelebt. | |
| 16.08. | Es gibt fast keinen Augenblick im Leben, in dem wir die Tugend der Geduld nicht ntig htten. | |
| 17.08. | Fromme Gefhle gengen nicht; sie mssen bergehen in den Entschluss, sich nun mit ganzer Kraft um Tugend zu mhen. | |
| 18.08. | Der
Eifer ist das Reinste in der Liebe zu Gott. Wenn die Liebe ein Feuer ist, so ist der Eifer die Flamme. Wenn die Liebe eine Sonne ist, so ist der Eifer ihr Strahl. |
|
| 19.08. | Geburtstag des heiligen Franz Regis Clet in Grenoble (Frankreich) im Jahr 1748 | Es ist leicht, vom Mangel zum berma an Tugend berzugehen, anstatt gerecht: streng zu werden; anstatt mit Eifer: unberlegt zu handeln. Man sagt, dass aus gutem Wein leicht Essig wird und dass Gesundheit im hchsten Grade eine baldige Krankheit anzeigt. |
| 20.08. | Unser natrliches Verlangen schreit nach dauernder Vernderung; doch hrt man darauf, so macht es unstet und ratlos. | |
| 21.08. | Alles nur aus natrlicher Neigung tun, heit: wie ein Tier handeln. | |
| 22.08. |
Heiligsprechung des seligen Frederic Ozanam beim Weltjugendtreffen in Paris im Jahre 1997 |
Die wahre Ruhe besteht im Verzicht auf alles. |
| 23.08. | Die sittliche Kraft liegt nicht in den Extremen, sondern in der Zurckhaltung. | |
| 24.08. | Geburtstag der seligen Marie Francoise Lanel in Eu (Frankreich) im Jahr 1745 | Kernig soll man in seiner Haltung sein, jedoch nicht rau, und jene fade Se vermeiden, die zu nichts ntze ist. |
| 25.08. | Im Endziel fest! In den Mitteln sanft! | |
| 26.08. | Die Geduld, uns selbst zu ertragen, ist nicht minder notwendig als die Nchstenliebe, um den Nchsten zu ertragen. | |
| 27.08. | Der Neid ist der Henker und Tyrann der Seele. | |
| 28.08. | Geburtstag der heiligen Elisabeth Seton in New York im Jahr 1774 | Es gibt Seelen, die nie zufrieden sind; sie mchten bald diesem, bald jenem ihre Meinung und ihr Anliegen sagen, bald den einen, bald den anderen um Rat fragen -- und tun am Ende doch nur, was sie wollen. |
| 29.08. | Die Gnade des Berufes hngt am innerlichen Gebet und die Gnade des Gebetes am Aufstehen. | |
| 30.08. | Gedenktag des seligen Michael Ghebre, Priester und Mrtyrer in thiopien | Gib dich abends beim Schlafengehen ganz Gott hin und bitte Ihn um die Kraft, dich morgens zu berwinden und Seiner Stimme ohne Zgern zu gehorchen. |
| 31.08. | Es kommt nicht darauf an, ob wir frher oder spter sterben, wenn wir nur sterben: die Waffen in der Hand. | |
| September - Wirf Gottes Netze aus: | ||
| 01.09. | Fr glanzvolle Taten findet Gott gengend Arbeiter; jedoch fr unscheinbares Wirken -- da braucht ER noch viele. | |
| 02.09. | Gedenktag der seligen Priester und Mrtyrer der franzsischen Revolution Ludwig Josef Francois, Johann Heinrich Gruyer und Petrus Renatus Rogue | Gott zu lieben gengt nicht. Man muss auch dafr sorgen, dass andere Ihn lieben. |
| 03.09. | Todestag der seligen Priester und Mrtyrer Ludwig Josef Francois, Johann Heinrich Gruyer in Paris im Jahr 1792 | Gottes Sohn ist Mensch geworden wie wir; nicht nur, damit Er uns rette, sondern dass wir selber Retter wrden wie Er, indem wir mitarbeiten am Heil der Seelen. |
| 04.09. | Gemeinschaftsvertrag der ersten Missionare der Kongregation der Mission im Jahr 1626 | So viele Seelen sind in Gefahr! Htten wir nur einen Funken vom heiligen Feuer, von dem das Herz Jesu erglht! Wrden wir dann mit verschrnkten Armen dastehen und die zugrunde gehen lassen, denen wir helfen knnen? |
| 05.09. | GEBEN WIR UNS GOTT, um Sein heiliges Evangelium ber die Erde zu tragen. | |
| 06.09. | Hat die Gottesliebe Wohnung genommen in einer Seele, so erfasst sie all deren Krfte. Da ist es mit dem Ausruhn vorbei, denn ein Feuer ist sie, ohn' Unterlass lodernd. Immer wird in Atem gehalten, immer muss wirken, wen sie entznden. | |
| 07.09. | DAS HEIL DER MENSCHEN ist ein so wertvolles Gut, dass man sich darum kmmern muss, gleich welchen Preis es auch kosten mag. | |
| 08.09. | Todestag des seligen Frederic Ozanam in Marseilles im Jahr 1953 | Wir mssen laufen, dem Mitmenschen in seinen Nten beizustehen, wie man zum Feuerlschen luft. |
| 09.09. | Gedenktag des seligen Frederic Ozanam | Wer nur seinen eigenen Interessen im Sinn hat, kann nie Gottes Sache vertreten. |
| 10.09. | Nichts entspricht dem Evangelium mehr, als auf der einen Seite Erleuchtung und Krfte fr die eigene Seele zu sammeln, dann aber den Menschen von dieser geistigen Nahrung mitzuteilen. | |
| 11.09. | Gedenktag des heiligen Johannes Gabriel Perboyre, Priester, Chinamissionar und Mrtyrer, Todestag in Outchanfou (China) im Jahr 1840 | MISSIONARISCHER GEIST ist ein Geist der Demut und Einfachheit. |
| 12.09. | Lieben wir Gott, aber auf Kosten unserer Arme und im Schweie unseres Angesichts! | |
| 13.09. | Die Kirche wird mit einer groen Ernte verglichen, die Arbeiter erfordert, aber Arbeiter -- die auch wirklich arbeiten. | |
| 14.09. | Heiligsprechung der seligen Elisabeth Anna Seton im Jahr 1975 | Richte dein besonderes Augenmerk auf jene Tugenden, die durch die vier Enden des Kreuzes dargestellt werden: Demut, Liebe, Gehorsam, Geduld. |
| 15.09. | Die Schwestern mgen unterwegs und bei der Arbeit im Geiste der allerseligsten Jungfrau handeln; sie oft gleichsam gegenwrtig sehen, vor sich oder neben sich. Sie sollen so handeln, wie sie meinen, dass die allerseligste Jungfrau handeln wrde. Besonders mgen sie auf ihre Liebe und ihre Demut hinschauen: recht demtig Gott gegenber sein, herzlich und liebevoll untereinander und Gutes tuend jedermann. | |
| 16.09. | Die EINFACHHEIT bekehrt alle! | |
| 17.09. | Eintritt der seligen Johanna Gerard in die Genossenschaft der Tchter der christlichen Liebe im Jahr 1776 | Durch unsere Werke haben wir zu bezeugen, dass wir Gott lieben. |
| 18.09. | Gott hat die Gewohnheit, sich er drftigsten Instrumente zu bedienen, um groe Dinge zu vollbringen. | |
| 19.09. | UNSERE EINZIGE LEBENSAUFGABE heit: WIRKEN! | |
| 20.09. | Das Werk unseres Herrn wird nicht so sehr gewirkt durch die Menge der Arbeiter, sondern viel mehr durch die Treue der wenigen, die Er beruft. | |
| 21.09. | Priesterweihe des seligen Petrus Renatus Rogue im Jahr 1782 | Sich an nichts festklammern: das ist die Grundhaltung derer, die Gott dienen und wahrhaft missionarisch denken. |
| 22.09. | Breve Ex Commissa Nobis des Papstes Alexander VII zur Gutheiung der einfachen Gelbde der Kongregation der mission im Jahr 1655 | Es ist ein sicheres Kennzeichen, dass Gott der Urheber eines guten Werkes ist, wenn man nicht angeben kann, durch wen es zustande kam. |
| 23.09. | Priesterweihe des heiligen Vinzenz von Paul in Chateau lEveque (Frankreich) im Jahre 1600, Priesterweihe des heiligen Johannes Gabriel Perboyre im Jahre 1826 | Oft verdirbt man gute Werke durch zu schnelles Vorgehen, weil man nach seiner Neigung handelt, die Geist und Verstand fortreit und einem einflstert, was man zu tun gedenkt, sei ntig und an der Zeit. Aber so ist es nicht! Bald erkennt man den bsen Ausgang. |
| 24.09. | Eine Regel, die paradox erscheint: Wer sich berstrzt, entfernt sich von den Dingen Gottes. | |
| 25.09. | Eintritt der seligen Marie Anne Vaillot in die Genossenschaft der Tchter der christlichen Liebe im Jahr 1761 | IM
NAMEN GOTTES! Lassen wir Gott nur walten! Uns sei es genug, mit ihm mitzuarbeiten. |
| 26.09. | Das Gute, das Gott will, wirkt sich beinahe von selber, ohne dass man daran denkt. | |
| 27.09. | Fest des heiligen Vinzenz von Paul, Grnder der Kongregation der Mission sowie der Genossenschaft der Tchter der christlichen Liebe, Todestag in Paris im Jahr 1660 | Missionarisches Leben ist ein Leben erbarmender Liebe. |
| 28.09. | Denken wir ein wenig darber nach, wie viel Erbarmen wir ntig haben - wir, die wir es anderen gegenber ben, es an jeden nur denkbaren Ort bringen und alles dafr leiden mssen. | |
| 29.09. | Die Gnade
macht jede Liebe gnzlich gottbezogen; nur eines will sie: Kraft geben,
damit wir denen, die wir lieben, tatkrftig helfen knnen im Streben
nach wahrer Heiligkeit. Die Natur dagegen sucht immer nur die eigene Befriedigung. |
|
| 30.09. | Gottes Sohn segnet stets und viel mehr die unscheinbaren als die aufsehenerregenden Anfnge. | |
| Oktober - Es leuchtet Christi Bild im Armen: | ||
| 01.10. | GOTT
LIEBT DIE ARMEN. Folglich liebt Er auch jene, die Liebe zu den Armen haben. Denn wenn man jemand wirklich liebt, hat man auch Zuneigung zu seinen Freunden und seinen Dienern. |
|
| 02.10. | Mit Hochachtung und Demut sollen wir die Armen behandeln. Denn -- vergessen wir nicht -- gleich ob wir sie grob und verchtlich behandeln oder hilfsbereit und voller Hochachtung sind -- es richtet sich im Grunde gegen unseren Herrn. | |
| 03.10. | Seligsprechung von Michael Ghebre im Jahr 1926 | Das Licht des Glaubens lsst uns in den Armen die wahren Abbilder des Sohnes Gottes sehen, der sich nicht damit begngte, arm zu sein, sondern auch Meister, Lehrer und Vater der Armen genannt werden wollte. |
| 04.10. | CHRIST SEIN, und seinen Bruder leiden sehen, ohne mit ihm zu weinen, ohne mit ihm krank zu sein -- das heit ohne Liebe sein -- ein blo gemalter Christ! | |
| 05.10. | Die Armen sind unsere Herren und Meister. Unwrdig sind wir, ihnen unsere kleinen Dienste zu leisten. | |
| 06.10. | Ich muss einfach meinen Mitmenschen lieben, denn Gottes Bild leuchtet ja in ihm auf. | |
| 07.10. | Das ist
unsere Sendung: Armen und Kranken menschgewordene Gottesgte zu sein und Gottes Stelle an ihnen zu vertreten. |
|
| 08.10. | Seien wir barmherzig und ben wir gegen alle Erbarmen, sodass uns nie ein Armer begegnet, den wir nicht trsten, so gut wir knnen, kein Unwissender, ohne dass wir ihm mit ein paar kurzen Worten sagen, was er braucht, um zu glauben und etwas fr sein Heil zu tun. | |
| 09.10. | Geburt des heiligen Justinus de Jacobis in San Fele (Lucania, Italien) im Jahr 1800 | Weder Gott noch die Menschen sind damit zufrieden, wenn wir armen Kranken nur Nahrung und Heilmittel bringen. Wir haben nach Gottes Willen auch eine seelsorgliche Aufgabe an ihnen zu erfllen. |
| 10.10. | Welche Auszeichnung ist es doch, hier auf Erden gleiches zu tun wie Jesus Christus: den Armen den Weg zum Himmel zu weisen. | |
| 11.10. | ES IST KEINE KLEINIGKEIT, dazu bestellt zu sein, es Betrbten leichter zu machen. | |
| 12.10. | Die Armen werden das Brot, das du Ihnen reichst, nur "verzeihen", wenn du es gibst aus erbarmender Liebe. | |
| 13.10. | O GOTT, die Armen sind schn anzuschauen, wenn wir sie in Gott und in der Achtung sehen, die Jesus Christus fr sie hatte. | |
| 14.10. | Wenn es gilt, bedrngten Gliedern unseres Herrn Jesus Christus beizustehen, dann ist diese ttige Nchstenliebe allem anderen vorzuziehen. | |
| 15.10. | Der Arme sei uns so teuer wie der Reiche, sogar teurer, weil er der Lebensform Jesu Christi mehr entspricht. | |
| 16.10. | Wir mssen unser Herz gtig und fr die Leiden und das Elend des Nchsten empfindsam machen und Gott bitten, dass Er uns den Geist wahren Erkennens gebe. | |
| 17.10. | Seligsprechung von Ludwig Josef Francois und Johann Heinrich Gruyer im Jahr 1926 | Auch das ist ein Akt der Liebe: die Ereignisse, die andern begegnen, als die unsrigen betrachten: die erfreulichen und die traurigen. |
| 18.10. | DIE LIEBE lsst das Herz des einen in das Herz des andern bergehen und mit ihm fhlen, was er fhlt. | |
| 19.10. | Wir werden immer mehr geeignet sein, fr unseren Nchsten nutzbringend zu arbeiten, je mehr wir aus eigener Erfahrung wissen, was leiden heit. | |
| 20.10. | Die Liebe sieht nicht auf den eigenen Nutzen. | |
| 21.10. | Die Liebe kann nicht unttig bleiben. Sie macht uns ttig zum Heil und Troste anderer. Sie gestattet uns nicht, unsere Brder oder unsere Freunde in geistiger oder leiblicher Not zu sehen, ohne ihnen unsere Liebe zu zeigen. --- Die ueren Handlungen mssen vom inneren Zustand Zeugnis geben. | |
| 22.10. | Die Liebe der Zuneigung muss die werkttige Liebe erzeugen. Es reicht nicht hin, blo zrtliche Gefhle fr unseren Herrn zu empfinden: du musst zur Tat schreiten! Mit Mut, Freude, Standhaftigkeit und Liebe dem anderen dienen! | |
| 23.10. | Geburt des seligen Jeanne Gerard in Cumires ( Frankreich) im Jahr 1752 | Himmelweit von der Liebe entfernt sind jene, die mit den Betrbten keinen Schmerz empfinden und gar kein Mitleid mit den Armen. |
| 24.10. | Die Nchstenliebe war es, die unsern Heiland bewog, ein armes Leben zu fhren und am Kreuz zu sterben; darum sollen wir Gott preisen, wenn wir Gelegenheit haben, der Nchstenliebe wegen zu leiden. | |
| 25.10. | Habe ein Herz fr die Armen - ohne Ma wird dann dein Herzensfrieden sein! | |
| 26.10. | Heiligsprechung des seligen Justinus de Jacobis im Jahr 1975 | Was mich betrifft, so kann ich versichern: Am glcklichsten bin ich dann, wenn ich den Armen dienen darf. |
| 27.10. | Unter allen Werken der erbarmenden Liebe gibt es keines, das mehr Trost verleiht als der Besuch der Armen: | |
| 28.10. | Schreiben wir alles Gute getrost Gott zu! Doch arbeiten, ja arbeiten wir fr die armen Menschen, die auf uns warten! | |
| 29.10. | Dienet den Armen mit groer Milde und Hochachtung; denn die Armen werden euch den Himmel ffnen. | |
| 30.10. | Wir knnen unser ewiges Heil nicht besser wirken, als wenn wir im Dienste der Armen leben und sterben. | |
| 31.10. | Wer im Leben die Armen geliebt, wird ohne Furcht im Augenblick des Todes sein. | |
| November - Das Band der Eintracht: | ||
| 01.11. | Auer Seiner gttlichen Wesenheit findet Gott keine grere Freude als in den Seelen, die er geheiligt hat. | |
| 02.11. | Die Verstorbenen, die Gott gedient haben, sind glcklich zu preisen; denn - um mit Christi Worten zu sprechen - sie haben ihre Seele gerettet, indem sie verlorenging. | |
| 03.11. | Freuen uns ber die Worte unseres Nchsten, mit der er von seiner Freude erzhlt, denn im Mitmenschen wird ja Christus sichtbar. | |
| 04.11. | Werden wir eintrchtig, so bereiten wir uns das Paradies. Herrscht unter uns das Gegenteil -- das ist eine Hlle im voraus, wo es nur Hass und Spaltung gibt. | |
| 05.11. | Gott wohnt nicht an Orten, wo Zwietracht und Uneinigkeit herrscht. | |
| 06.11. | Fern sei von uns der Widerspruch, der die Herzen trennt. | |
| 07.11. | Gott missfllt nichts so sehr, als wenn jemand murrt. | |
| 08.11. | Die Gleichfrmigkeit erzeugt die Eintracht in der Gemeinschaft; sie ist der Mrtel, der uns verbindet, die Schnheit, die uns liebenswrdig macht und bewirkt, dass wir in der Tat einander lieben. | |
| 09.11. | Wenn man nicht vllig selbstlos ist, wird es fortwhrend Streitigkeiten geben. | |
| 10.11. | Seligsprechung von Johann Gabriel Perboyre im Jahr 1889 | Bemhe dich, die Fehler und Schwchen deiner Mitmenschen zu ertragen und denke daran, dass, wenn du heute die krperlichen und geistigen Gebrechen eines anderen ertrgst, morgen vielleicht die anderen dich ertragen mssen. |
| 11.11. | GIB NACH -- wenn nur Gott nicht dadurch beleidigt wird. | |
| 12.11. | Die Menschen sind nun einmal so, dass sogar die Besten und Heiligsten einander zum Ansto gereichen. | |
| 13.11. | Wenn es dir scheint, der andere sei schlecht gelaunt, so gib wohl acht, ob du dich nicht tschest -- ob du nicht vielmehr selber missgestimmt bist. | |
| 14.11. | MAN RGERT SICH NICHT ber die Bemerkung eines Menschen, den man liebt. Im Gegenteil: man nimmt sie gern an in der berzeugung, dass er nicht die Absicht hat, uns weh zu tun. | |
| 15.11. | Geburt der seligen Odile Baumgarten in Gondrexange ( Lorraine, Frankreich) | Erwarte nicht, unter Menschen zu leben -- und wren es Heilige -- und sie nie einen Fehler begehen zu sehen. |
| 16.11. | Einer der wesentlichsten Akte der Liebe ist das Ertragen unseres Nchsten. | |
| 17.11. | Es lohnt sich mehr, die Schwchen der anderen zu ertragen, als sich gegen sie einzustellen. | |
| 18.11. | Man muss an der unbezweifelbaren Regel festhalten, dass die Schwierigkeiten, die wir mit unserem Nchsten haben, viel mehr aus unserer selbstschtigen Laune herrhren, als anderswoher. | |
| 19.11. | Was den Vorrang, die Ntzlichkeit, den guten Ruf betrifft, so mssen wir anderen den Vortritt lassen. | |
| 20.11. | Wenn wir soviel Mhe haben, uns selbst in unserer Niedergeschlagenheit und in anderen Unvollkommenheiten, von denen wir voll sind, zu ertragen, warum sollten wir nicht auch die anderen ertragen, wenn sie in hnlicher Verfassung sind! | |
| 21.11. | Unsere
Liebe zum Nchsten soll eine Liebe sein, die nichts auer
Gott sieht in dem Geliebten. Fest gegrndet in Gott! Ausgerichtet auf Gott! Gnzlich bereit fr Gott! |
|
| 22.11. | Wer durch Gottes Gnade dahin gelangt ist, seine ganze Erbrmlichkeit recht zu erkennen, der wird auch sogleich erkennen, wie sehr er verpflichtet ist, andere zu ertragen. | |
| 23.11. | Wie vollkommen auch einer in der Tugend sein mag -- niemand kann sagen, er habe nicht ntig, von andern ertragen zu werden! | |
| 24.11. | Willst du ber einen andern bel reden, so ergeht es dir wie jemand, der in die Hhe spucken will: der Speichel fllt ihm ins eigene Angesicht zurck. | |
| 25.11. | Nichts macht so sehr die Anfnger im Eifer und in der Beharrlichkeit wankend, als wenn sie sehen, dass ihnen die Alten kein gutes Beispiel geben. | |
| 26.11. | Der Neid erzeugt die Eifersucht. Aus der Eifersucht aber entsteht die Uneinigkeit -- und dann ist alles verloren! | |
| 27.11. | Fest
der Erscheinung unserer Lieben Frau von der wunderttigen Medaille
(Paris im Jahre 1830). Geburt von Jeanne Antide Thouret in Sancey-le-Long (Dizese von Besankcon, Frankreich) im Jahre 1765 |
DEMUT ALLEIN ist fhig, Gnade zu ertragen. |
| 28.11. | Gedenktag der heiligen
Katharina Labour Eintritt der seligen Therese Madelaine Fantou in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern im Jahre 1771 |
"DIENERINNEN DER ARMEN" - das ist das Gleiche, als wenn man sagt: "Dienerinnen Jesu Christi", den Ihm ist getan, was man ihnen tut. |
| 29.11. | Grndung
der Genossenschaft der Tchter der christlichen Liebe in Paris im Jahr
1633. |
Jede Sonderlichkeit ist eine Zufluchtssttte des Stolzes. |
| 30.11. | Die nicht ihrer Laune Herr werden, sondern in stndiger Zwietracht mit den anderen leben, die ber alles unwillig werden, alles schlecht auslegen, keinen Fehler entschuldigen wollen, immer auf ihrer eigenen Meinung bestehen und nie anderen recht geben wolle: die werden vom Geiste des Teufels geleitet. | |
| Dezember - Ewig bleibt liebende Tat: | ||
| 01.12. | Auf dem Fundament unserer Erbrmlichkeit hat GOTT den THRON SEINES ERBARMENS aufgeschlagen. | |
| 02.12. | Gott lsst sich die Heiligung der Seele etwas kosten. Er liefert Krper und Geist der Schwche aus, um sie zu strken in der Missachtung der Dinge dieser Erde und in der Liebe zu Seiner Majestt. | |
| 03.12. | Gott schlgt nieder, und Er erhebt, wenn es Ihm gut scheint, und die Erniedrigung, die Er ber eine Person schickt, derer Er sich bedienen will, ist das Vorzeichen ihrer zuknftigen Erhhung. | |
| 04.12. | In dem Mae, als wir leer werden von unserem Ich, wird Gott selbst uns ausfllen, denn Er mag die Leere nicht. | |
| 05.12. | Hat Gott einmal angefangen, einem Menschen Wohltaten zu erweisen, so wird Er nicht aufhren, ihn zu begnstigen, solange er sich dessen nicht unwrdig macht. | |
| 06.12. | Sieh zu, dass die stechenden Dornen deines Naturells gute Rosen tragen, die aufblhen, sobald die Sonne der Gerechtigkeit die Strahlen ihrer Gnade ber ihnen aufgehen lsst. | |
| 07.12. | Eine Zurechtweisung ist wie ein Aderlass oder wie eine Arznei, die dazu dienen, bse Sfte zu vertreiben. | |
| 08.12. | Errichtung
der ersten Bruderschaft der Caritas durch Vinzenz von Paul in Chatillon
le Dombes (Frankreich) im Jahr 1617
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Wenn jemand hier auf Erden mit Gottes Willen bereinstimmt, so ist das schon der Anfang des Lebens im Himmel. |
| 09.12. | Wer Jesus Christus folgen will, wird Angriffsziel von Versuchungen sein; selbst eine Wetterfahne ist nicht strker den Luftstrmungen ausgesetzt als der Mensch den Beunruhigungen von auen, die ihn bald hierhin, bald dorthin reien. Und all das lsst Gott zu, um die Guten zu erproben und sie "wetterfest" zu machen. Selig jene, die Gottes Fhrung sich hingeben, Seiner Gte vertrauen und in Frieden bleiben trotz der Unwetter. | |
| 10.12. | Es ist ein Zeichen der Verwerfung, wenn einem alles nach Wunsch geht. | |
| 11.12. | Gottes Werke gedeihen nicht dann, wenn wir es wnschen, sondern wenn es Gott gefllt. | |
| 12.12. | Gott gibt selbst einer guten Sache nicht immer gleich Erfolg, damit jene an Verdienst wachsen, die sich um das gute Werk bemhen. Die Lnge der Arbeit, die Geduld und das Beten lassen sie reifer werden. | |
| 13.12. | Wie gut ist uns Gott, wenn wir treu zu ihm stehen. | |
| 14.12. | Man darf kein Spiel damit treiben, Gott Dinge zu versprechen - und ihm dann das Wort zu brechen. | |
| 15.12. | VOLLKOMMEN SEIN - das will sagen: unseren Willen auf Gottes Willen so abzustimmen, dass es ein einziges Wollen und Nichtwollen wird. | |
| 16.12. | Man fhlt keine Schwierigkeit im Guten mehr, wenn man daran gewhnt ist. | |
| 17.12. | DER GUTE WILLE zhlt bei Gott genau so wie die erfolgreiche Tat. Darum gibt Er Seinen Dienern, selbst wenn sie nur kurze Zeit hier auf Erden arbeiten drfen, die ewige Herrlichkeit. Denn Gott schaut nicht in erster Linie auf ihre Taten, sondern viel mehr noch auf die Liebe, die sie drngte, mehr zu vollbringen. | |
| 18.12. | Eine tugendhafte Handlung bahnt den Weg zu einer anderen. | |
| 19.12. | ALLES GUT TUN, was man nach seinem Beruf zu tun verpflichtet ist -- das ist die wahre und grndliche Heiligkeit. | |
| 20.12. | Arbeiten mssen wir - ja! Aber einzig zu Gottes Ehre und fr das Heil der Seelen. | |
| 21.12. | Seinen Dienern verbirgt Gott oft die Frchte ihrer Arbeit. Er hat Seine guten Grnde dafr. | |
| 22.12. | Gott hat eine groe Freude daran, sich den Demtigen zur Kenntnis zu bringen. | |
| 23.12. | SOGAR DIE SNDEN nimmt Gott in Seinen Dienst, denn durch sie kann Er den Menschen rechtfertigen. Ja ... selbst die Snden gehren in die Ordnung unserer Vorherbestimmung, denn Gott wandelt sie um in Taten der Bue und Demut. | |
| 24.12. | Gottes Gte ist so gro, dass Er sich durch unsere freiwilligen Verdemtigungen als geehrt ansieht. | |
| 25.12. | So wie wir nur ein Herz haben, sollen wir auch nur eine Liebe haben. | |
| 26.12. | Halten wir dies fr gewiss: Wahre Christen sind wir erst dann, wenn wir bereit sind, restlos alles zu verlieren -- selbst wenn es das Leben wre -- fr die Lieben und den Ruhm Jesu Christi. | |
| 27.12. | Wenn irgend jemand auf das Paradies hoffen darf, dann sind es jene, die die Treue gehalten haben. | |
| 28.12. | Gott bewahrt dich wie Seinen Augapfel, soweit Ruhm und dein Wohl es verlangen. | |
| 29.12. | MAN BRAUCHT GNADE, um anzufangen, mehr noch, um bis zum Ende durchzuhalten. | |
| 30.12. | Die Ausdauer ist die Krone aller Gnaden. | |
| 31.12. | Todestag
der heiligen Katharina Labour in Paris im Jahr 1876
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DIE MENSCHEN GEHEN - UND GOTT BLEIBT! |